CBD Öl – heilende Cannabinoide aus der Cannabispflanze ?

Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol, kurz CBD und THC, sind die zwei bekanntesten Cannabinoide aus der Cannabispflanze oder dem Nutzhanf. Und so sehr man diese beiden Begrifflichkeiten auch im Zusammenhang sieht, so unterschiedlich sind sie zu betrachten. Denn während der Konsum der Substanz THC illegal ist, darf CBD problemlos und völlig legal konsumiert werden. Inzwischen herrscht sogar ein richtiger Boom im Bereich von CBD Ölen und auch die Forschung findet immer mehr Gehör. Vor allem wenn es um die Linderung oder gar Heilung bestimmter Krankheiten und Symptome geht.

Was ist CBD-Öl?

Cannabidiol ist derjenige Bestandteil aus der Cannabispflanze, der legal und ohne großartig bekannte Nebenwirkungen konsumiert werden darf. Die als am wirkungsvollsten betrachtete Darreichungsform von CBD ist das Öl, welches vorzugsweise unter die Zunge geträufelt werden, und von dort direkt in die Schleimhäute und die Blutbahnen gelangen kann. Cannabidiol kann natürlich auch in Form von Kristallen und per Vaporizer verdampft und eingeatmet werden. Alternativ stehen den Verbrauchern noch CBD Kapseln zur Verfügung, wobei der Wirkstoff hierfür zunächst den Verdauungstrakt passieren muss, ehe die Inhalte in den Blutkreislauf gelangen können. Öl lässt sich mittels Pipette nicht nur genauer dosieren, es ist durchaus die wirkungsvollste und effektivste Darreichungsform.

CBD Öl legal oder illegal?

Cannabispflanze, Marihuana, THC – Begriffe, welche wir automatisch mit Reggae-Musik, Dreadlocks und den verruchten Joints in Verbindung bringen, dementsprechend auch mit illegalen Drogen. Nur langsam und äußerst mühselig kämpfen sich die einzelnen Wirk- und Inhaltsstoffe aus der Cannabispflanze zurück in den Bereich der Heilpflanze oder in die Naturheilkunde. Umso erfreulicher ist es, dass immer mehr Mediziner, Heilpraktiker, Privatleute oder gar Patienten den Schritt zu mehr Offenheit wagen und das Cannabis wieder als das ansehen, was es schon vor vielen Jahrhunderten war. Einer Heilpflanze mit extremem Potential für die Medizin.

Leider gehört der Konsum von Cannabis immer noch zu denjenigen Dingen, die hierzulande verboten sind und unter Strafe stehen. Anders als inzwischen in einigen Staaten der USA oder in Kanada. Dort ist der Privatkonsum mittlerweile gestattet, sodass Patienten aller Art legalen Zugriff auf das Cannabis haben. In Deutschland wird der Konsum ausschließlich per Rezept und unter strengen Auflagen genehmigt, der Erwerb von CBD Produkten hingegen ist weniger aufwändig.

Der Grund für diese Trennung ist das THC aus der Cannabispflanze, der Protagonist gegenüber dem CBD, dem Antagonisten. Während THC eine berauschende und psychoaktive Wirkung erzeugt, ist das CBD für dessen Abschwächung und den Abbau verantwortlich. Ohne CBD wäre der Konsument dauerhaft „prall“ oder „high“. Und genau dieser Zustand lässt das Cannabis zu einer Droge werden, dessen Auswirkungen auf den einzelnen Menschen nicht abgesehen werden kann und immer noch als Übergangsdroge zu härteren Drogen angesehen wird. Nicht aber das enthaltene CBD, welches keinerlei psychoaktive Auswirkungen auf den Organismus hat und auch nicht zu Rauschzuständen oder anderen unnormalen Bewusstseinsstörungen führt. Im Gegenteil, das CBD sorgt für den genau gegenteiligen Effekt, vorausgesetzt, man trennt es vom THC.

Wer sich CBD Öl kaufen möchte, beispielsweise in ausgewählten Onlineshops wie z.B. das CBD-Öl von Hanfvita.de, der braucht nicht mit Strafverfolgungen oder anderen Unannehmlichkeiten rechnen. CBD wird zwar noch nicht als alternatives Heilmittel oder als Arznei geführt, dafür aber als Nahrungsergänzungsmittel, und damit legal.

Unterschiede CBD und THC

CBD ist deutlich vom THC abzugrenzen, auch wenn sie beim Konsum von weiblichen Cannabispflanzen eine wichtige Rolle im Zusammenhang spielen. Getrennt betrachtet weisen beide Cannabinoide hervorragende Eigenschaften und Auswirkungen auf den Körper auf.

  • THC verändert das Bewusstsein und führt zu Rauschzuständen. CBD verhindert oder verringert diverse Zustände, bei denen der Patient psychoaktive Zustände erlebt.
  • THC ist eine rezeptpflichtige Substanz, CBD darf als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden.
  • THC wirkt extrem anregend auf das Hungergefühl und den Appetit und steigert Hungergelüste enorm. CBD hingegen kann diese je nach Dosierung dämpfen.
  • CBD wirkt sich nicht auf das Gedächtnis oder die Sinneswahrnehmungen aus, während THC „langsamer“ denken und handeln lässt und unter Umständen ganze Erinnerungslücken hervorruft.
  • Gesteigerte Angstzustände, Depressionen und Herzrasen sind nach dem Konsum von THC bereits bekannt, je nach Konsum und Person, CBD senkt den Blutdruck bei Bedarf, mindert Angstzustände und lässt das Herz ruhiger schlagen.

Die Forschung von Cannabidiol

Es ist absolut erfreulich zu hören, dass CBD inzwischen im Mittelpunkt vieler Forschungen steht und endlich aus dem Bereich des Drogencharakters geholt wird. Denn damit hat Cannabidiol nun so gar nichts mehr zu tun. Und das nicht nur in den USA, sondern auch immer mehr in Deutschland oder Europa. Der Grund: Der medizinische Nutzen von CBD ist wahnsinnig breit gefächert, sodass immer noch nicht das volle Potenzial erkannt ist. So werden dem CBD Öl sogar wahre Wunderwirkungen vorausgesagt, die mit Krebserkrankungen, Diabetes oder chronischen Schmerzen, bis hin zu epileptischen Anfällen oder anderer schmerzhafter Krankheiten zu tun haben. Sogar deutsche Wissenschaftler bemühen sich aktuell um finanzielle Mittel, um die Forschung um das CBD voranzutreiben.

CBD Erfahrungsberichte – weltweiter Fortschritt greifbar

Warum und weshalb Cannabidiol nicht schon längst zumindest als alternatives Heilmittel zugelassen ist, lässt nur naheliegende Vermutungen anstellen. Womöglich fürchte man sich vor den vielen potenziellen Wirkmechanismen, die das CBD in unserem Körper auslösen könnte und damit viele pharmazeutische Arzneien in den Schatten stellen würde. Finanzielle Einbußen für die Pharmaindustrie und verstärkte Aufmerksamkeit zu modernen Alternativen wären die Folgen. Tatsachen, die für die meisten Menschen das CBD noch interessanter werden lässt. Die Fortschritte im Bereich der Forschung und auch die zahlreichen Erfahrungsberichte lassen hoffen, dass die Wirkstoffe aus der Cannabispflanze noch längst nicht ausdiskutiert sind.

Im Netz finden wir inzwischen viele Erfahrungsberichte, aber auch einige Shops und Vertreiber, die mit dem CBD Öl einen Hype ausnutzen möchten. Hier sollten Verbraucher natürlich ein Auge auf die Herkunft, die Herstellungsverfahren und die Reinheit der Produkte werfen und nicht blindlings auf grüne Hanfblätter vertrauen. Bei schlechter Herstellung, falscher Lagerung und anderen Problemen kann CBD Öl seinen kompletten Wirkstoff verlieren. Und dann ist das CBD Öl vor allem eines – unglaublich teuer!

Inhaltsstoffe des Cannabidiol Öl

Neben CBD enthält das fertige CBD Öl natürlich noch weitere Inhaltsstoffe, welche nicht vom Organismus selbst hergestellt werden können. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Ballaststoffe oder Vitamine, enthalten sind darüber hinaus auch Mineralstoffe und Proteine. Besonders wertvoll sind die enthaltenen mehrfach gesättigten Fettsäuren Omega 6 und Omega 3. Vom Organismus können diese nicht selbst produziert werden und werden nur selten im optimalen Verhältnis von 3:1 aus anderen Quellen zugeführt.

Im CBD Öl ist die perfekte Zusammensetzung beider Fettsäuren vorhanden, sodass eine besonders effektive Regeneration und Erneuerung von Zellen vorliegt. Auch sind sie in der Lage, Entzündungsprozesse abschwächen zu lassen und den Blutdruck zu regulieren. Darüber hinaus sei auch die sehr seltene Gamma-Linolen-Säure zu nennen, welche bekanntlich positive Auswirkungen auf unsere Haut hat und auch bei diversen Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte wirkungsvoll ist.

Für gesteigerte gute Laune sorgt das enthaltene Nervenvitamin B1, welches sich auf den Serotoninspiegel auswirkt. Vitamin B2 unterstützt die Umwandlung verschiedener Zellen, Vitamin E hat einen Anti-Aging-Effekt und schützt gleichermaßen vor Schlaganfällen, bestimmter Krebsarten und Herzinfarkten. Neben einigen gesunden Vitaminen, seien auch viele Mineralstoffe und Spurenelemente erwähnenswert, so beispielsweise Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Mangan, Phosphor oder Zink.

Der Bestandteil Chlorophyll dürfte ebenfalls einigen ein Begriff sein, wobei es sich um den grünen Farbstoff aus der Cannabispflanze handelt. Er reinigt die Zellen, entgiftet den Organismus und unterstützt dabei, vermehrt frischen Sauerstoff in die Zellen zu befördern. Dies führt maßgeblich zu einer Stärkung des Immunsystems. Für dieses sind darüber hinaus auch zahlreiche Antioxidantien vorhanden, welche diverse Oxidationsprozesse unterstützen. So können Menschen mit einem erhöhten Cholesterinspiegel oder mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen von einer Einnahme profitieren. Für diese Effekte gibt es bereits einige Studien, die diese Aussagen stützen.

Wie zu sehen ist, kann CBD Öl einiges für unseren Organismus tun und sogar bei Krankheiten und Schmerzen behilflich sein. Sogar von Heilung und effektiver Vorbeugung schlimmer oder chronischer Erkrankungen ist die Rede, wobei wir an dieser Stelle erwähnen möchten, aus diesem Bereich keine persönlichen Erfahrungen gemacht zu haben.

CBD Öl Anwendungsgebiete und Wirkungsweisen

  • … gegen Akne und Hautkrankheiten
  • … gegen Diabetes
  • … bei Angst- und Panikattacken
  • bei Migräne und Kopfschmerzen
  • … gegen Fibromyalgie
  • … bei posttraumatischen Stresszuständen
  • … bei Schlafstörungen
  • … gegen Morbus Crohn
  • … bei MS

Die Liste der Krankheiten, gegen die CBD Öl effektiv eingesetzt werden kann, ist lang und noch längst sind nicht alle Bereiche vollumfänglich ausgeforscht. Viele Studien, die zu diversen Aussagen gelangen konnten, wurden mit Tieren oder Mäusen und Ratten durchgeführt. Die Zusammenhänge zum menschlichen Organismus sind daher noch nicht deutlich genug herausgestellt.

  • Fettleibigkeit und Übergewicht
  • Krebserkrankungen
  • Nervenkrankheiten
  • Entzündungen der Knochen
  • Übelkeit und Brechreiz
  • BSE
  • Asthma
  • Allergien
  • Hepatitis
  • Diverse Süchte

Fakt ist aber, dass viele der durchgeführten Studien vielversprechende Ergebnisse präsentieren konnten und für viele Patienten Hoffnung bedeuten.

Wie wirkt das CBD Öl im Körper?

Der menschliche Organismus verfügt über ein eigenes Endocannabinoid-System, von wo aus diverse Vorgänge und Empfindungen gesteuert werden. Von dort interagieren die Rezeptoren dieses Systems mit den CBD-Rezeptoren aus dem Öl. Bekannt sind die CB1 und CB2 Rezeptoren, welche an diejenigen des Endocannabinoid-Systems andocken. So lässt sich erklären, wie beispielsweise eine Panikattacke gestoppt oder gelindert werden kann, indem die Ausschüttung von Adrenalin gehemmt wird.

Auch Schmerzen, wie sie beispielsweise bei einer Migräne oder bei der Menstruation der Frau vorkommen, können auf diese Weise gelindert werden, chronische Entzündungen lassen sich reduzieren, bei Übergewicht hemmt es den Appetit, in der Reiseapotheke macht es sich bei Reiseübelkeit nützlich und bei Schlafstörungen hilft es der Entspannung. Krämpfe, Verspannungen und andere muskuläre Probleme können ebenfalls mit Hilfe der CBD-Rezeptoren gelindert oder diesen gar vorgebeugt werden. Einige Studien konnten sogar bereits herausfinden, dass Cannabidiol das Wachstum von Krebszellen eindämmt.
Besonders bemerkenswert sind die Auswirkungen auf psychischer Ebene, sodass auch im Bereich psychischer Krankheiten Hoffnung besteht und vielleicht bald ein Ersatz für Antidepressiva gefunden ist. Vor allem Angst- und Panikattacken, Schizophrenie oder Depressionen seien an dieser Stelle zu erwähnen. Der Konsum von Cannabis im Ganzen, also zusammen mit THC, wäre undenkbar, da Tetrahydrocannabinol eher förderlich für die Symptome genannter Krankheiten wäre. Alleinstehendes CBD hingegen lindert die Attacken, hilft vor allem schon bei alltäglichen und nervösen Zuständen, beispielsweise vor Prüfungen etc.

Dosierung von CBD Öl

Wirkliche Dosierungsangaben findet man auf keiner Seite im Internet und auch wir können keine konkreten Aussagen treffen. Nach umfangreichen Recherchen kann man aber aufgrund von verschiedener Erfahrungsberichte ein paar Dosierungsempfehlungen ausmachen. Anbei ein paar Vorschläge für eine mögliche Dosierung:

  • Bei leichten Schmerzen und bei Einschlafproblemen jeweils morgens und abends 3-5 Tropfen eines 5%igen Öls.
  • Erhöhter Stress, allgemeine Anspannung und leichte Ängste täglich 3 Tropfen, jeweils morgens, mittags und abends eines 5%igen Öls.
  • Chronische Schmerzen und Erkrankungen, Migräne oder Magen- und Darmproblemen werden häufig morgens und abends jeweils 5-7 Tropfen eines 10%igen Öls empfohlen.

Fakt ist, dass es neben 2% CBD Öl, 5% CBD Öl, 10% CBD Öl auch hochprozentigeres Öl zu kaufen gibt. Wichtig ist stets, die Dosierung zunächst niedrig zu halten und je nach Gefühl und Bedarf zu steigern. Die Dosierung ist individuell einstellbar.

CBD Öl Nebenwirkungen

Gibt es Nebenwirkungen durch die Einnahme von CBD Öl? Die Erfahrungsberichte und Forschungsergebnisse kommen überwiegend einheitlich auf die Antwort: Nein. Wirklich schwerwiegende Nebenwirkungen sind tatsächlich nicht bekannt, auch eine Überdosierung ist nicht wirklich möglich. Bei einer sehr hohen Einnahme kann es jedoch zu einer erhöhten Müdigkeit oder einer Abnahme des Appetites kommen. Andere berichteten von Durchfall. Aus diesen Gründen ist während einer Schwangerschaft von einer Einnahme erst einmal abzuraten, da es in diesen Konstellationen noch viel zu wenige Erfahrungen mit CBD Öl gibt.

Die Einnahme ist sowohl für Mensch, als auch für Tier, völlig unbedenklich. Langzeitstudien gibt es allerdings noch keine, sodass auch wir vorsichtig mit diversen Aussagen sein müssen.

CBD Öl kaufen

Beim Kauf von CBD Öl sei überwiegend auf die Qualität und die Hochwertigkeit zu achten. Nur dann kann es die genannten Beschwerden auch lindern. Auf keinen Fall zu unterschätzen ist der Gehalt an aktiven Cannabinoide und auch das Trägeröl mit dem das CBD aufgelöst wurde, sollte interessant sein. Viele Händler nutzen dafür herkömmliches Hanföl, was eine durchaus sinnvolle Mischung ist. Ein BIO Siegel schadet dem Öl natürlich ebenfalls nicht und auch der Hersteller selbst darf abgecheckt werden, ehe man sich für eine Marke entscheidet.

CBD Produkte finden Sie mittlerweile in vielen verschiedenen Onlineshops oder im Einzelhandel (z.B. dm und Rossmann) bietet eine hohe Qualität von 3-20%. Desweiteren finden Sie CBD Creme, Hanföl und Hanfsamen im Shop.

Nach dem Kauf sollte das CBD Öl kühl und trocken gelagert werden, immer natürlich außer Reichweite von Kindern. Im Kühlschrank verändert das Öl meist seine Konsistenz, bei Zimmertemperatur kann es dann aber wieder problemlos verzehrt werden.

CBD Öl Fazit

CBD Öl ist gerade in aller Munde, vor allem wird im medizinischen Bereich geforscht und darüber, ob denn dieses Cannabinoid tatsächlich die vielen Krankheiten und Symptome/Beschwerden lindern kann. Inzwischen sind sich viele Konsumenten sicher, dass das legal erhältliche CBD Öl ein echtes Wundermittel ist und endlich als Arzneimittel anerkannt werden sollte. Und vielleicht ist dann auch der Preis für das wertvolle Öl endlich für Jedermann erschwinglich.